Google Analytics Absprungrate - SEOroyal informiert

von Katrin Müller (Kommentare: 0)

Die Absprungrate bei Google Analytics

Immer mehr unserer Kunden interessieren sich für die Klickzahlen, die Absprungraten und auch für die Verweildauer auf ihrer Webseite. Die Absprungrate einer Webseite erhält momentan und auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung. Warum? An der Absprungrate kann ein Unternehmen erkennen, inwiefern eine Webseite bzw. auch eine Produktunterseite seiner Webseite für den User interessant ist oder nicht.

Suchmaschinenoptimierung ist viel mehr als nur Contentmarketing, oder nur Linkaufbau. Google achtet immer stärker auf andere wichtige Faktoren wie die Absprungrate oder auch die Verweildauer auf einer Webseite.

Was sagt die Absprungrate aus?

Die Absprungrate hat nur eine einzige Funktion: Sie berechnet den Prozentsatz aller Besucher auf einer Webseite, die maximal nur eine Unterseite einer Webseite aufgerufen haben. Es gibt aber auch noch die Ausstiegsrate. Die Absprungrate bei Google AnalyticsOft werden wir gefragt, wo denn der Unterschied zwischen einer Absprungrate und einer Ausstiegsrate liegt! Für viele Unternehmer ist es dieselbe Kennzahl. Wir als Suchmaschinenoptimierer sagen dazu – NEIN – Denn wenn wir eine Absprungrate von 80 % haben und eine Ausstiegsrate von 20 % - dann haben wir von 100 Besuchern 80 Besucher, die bereits auf der ersten Seite abspringen und 20  Besucher, die sich noch eine zweite Seite anschauen und dann aussteigen. Hier spricht man von der Ausstiegsrate.

Wie hoch darf eine Google Analytics Absprungrate sein?

Das ist eine wirklich gute Frage, die oft sehr schwer zu beantworten ist. Wichtig dabei ist die Branche, in der sich ein Unternehmen befindet. Aber allgemein gesagt ist eine Absprungrate, die die 80% Marke berührt, ein Wert wo ein Unternehmen handeln sollte. Und am besten JETZT! Wenn man einen Absprungwert definieren müsste, der für alle Branchen zutrifft, dann sollte eine Absprungrate irgendwo zwischen 10 – 35 % liegen. Als langjährige Suchmaschinenoptimierer können wir aber sagen, dass wir noch keine Webseite mit einer Absprungrate von 0% über einen längeren Zeitraum gesehen haben.

Allgemein sagt man: Eine Absprungrate unter 20% zu bekommen, ist echt hart. Eine Absprungrate von mehr als 35% ist ein Grund zur Sorge. Aber eine Absprungrate über 50% ist für einen Unternehmer beunruhigend.

Was gibt es für Gründe die eine hohe Google Analytics Absprungrate verursachen?

Hier möchte ich kurz verschiedene Gründe aufführen und Sie zum Nachdenken und zum Kontrollieren anregen.

  1. Das Layout einer Webseite wirkt unseriös

Es kommt ziemlich oft vor, dass ein Besucher eine Webseite sofort wieder verlässt. Warum? Oft wirkt die Webseite unseriös oder auch die Bilderwelten wirken auf den User nicht emotional genug.

  1. Das Layout einer Webseite wirkt unseriös

Es kommt ziemlich oft vor, dass ein Besucher eine Webseite sofort wieder verlässt. Warum? Oft wirkt die Webseite unseriös oder auch die Bilderwelten wirken auf den User nicht emotional genug.

  1. Keine Usergeeigneten Inhalte

Schlechte Inhalte oder auch bla bla Texte geben dem User nicht die Informationen, die er sucht! Daher kann es passieren, dass er sofort wieder abspringt und sich keine 2. oder 3. Seite einer Webseite anschaut, sondern bei Google nach weiteren geeigneten Seiten sucht.

  1. Zu viel Werbung

Aufdringliche Werbung, Layerads oder auch Popups garantieren oft hohe Absprungraten. User fühlen sich davon gestört, gerade weil Sie dazu gezwungen werden, diese wegzuklicken. Und wenn ein User den Ausstieg nicht findet, weil das Schließsymbol versteckt ist, dann steigt er umgehend aus der Webseite aus. 

  1. Eine Verwirrende und unübersichtliche Navigation

Ganz wichtig ist eine gute Usability der Seite, die leichte Führung des Users, damit er das was er sucht leicht findet und ohne viele Klicks an sein Ziel kommt.

  1. Viel zu lange Ladezeiten

Damit haben die User ganz große Probleme, denn wenn eine Seite schon viel zu lange zum Laden braucht, dann wird ein User sich keine weitere Seite mit einer langen Ladezeit anschauen. Daher ist es immer sehr wichtig die Ladezeit einer Seite sehr gering zu halten.  

Hat die Absprungrate einen direkten Einfluss auf das Ranking unserer Webseite?

Nein nicht direkt. Die Absprungrate gibt eine Auskunft über die Qualität der Seite. Das ist aber von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Z.B. User A hat ein Problem mit seinem Macbook und sucht im Internet nach einer Lösung des Problems. Er findet eine Webseite und liest sich den gefunden Artikel dazu durch und kann sein Problem mit der Information lösen. Danach verlässt er die Webseite wieder ohne eine weitere Unterseite aufzurufen. Warum? Er hat die Information gefunden, die er gesucht hat, konnte sein Problem lösen und verlässt somit die Seite wieder. Hier findet ja auch eine Absprungrate statt, nur dass der User eine viel längere Verweildauer auf der Seite verbracht hat.

Hat das Google jetzt gemerkt? Ich denke, dass Google das sehr wohl erkennen kann, ob eine Webseite wertvolle Inhalte liefert oder nicht! Auch wenn der User nur eine Seite aufgerufen hat, gleicht er mit einer langen Verweildauer die Absprungrate wieder aus. Es ist also von dem her logisch, dass sowohl die Absprungrate als auch die Besuchsdauer mit ins Ranking einfließen. Wie genau Google hier aber die Userdaten analysiert und auswertet, das weiß leider keiner. Auch weiß man nicht wie hoch der Einfluss der Absprungrate auf das Ranking tatsächlich ist. Von dem her schadet es wirklich nicht, wenn man als Unternehmer seiner Webseite seine Absprungraten kennt und diese versucht nach unten zu bringen. Dazu muss man verschiedene Marketingstrategien anwenden, um herauszufinden, welche Variante bei den Kunden gut ankommt.

Wie kann ich die Absprungrate auf meiner Webseite reduzieren?

Grundsätzlich hat es für eine Webseite immer sehr viele Vorteile die Absprungrate zu reduzieren, denn das spricht für die Qualität Ihrer Webseite.

Folgende Punkte sollten Sie zur Absprungrate unter die Lupe nehmen:

  1. Schauen Sie sich Ihre Absprungraten genau an und nehmen Sie auch die Ausstiegsraten unter die Lupe
  2. Selektieren Sie die Seiten mit den stärksten Absprungraten – beachten Sie dabei auch die Seitenaufrufe und die durchschnittliche Besucherzeit der entsprechenden URL
  3. Sie können die Seiten nach den oben angegebenen Daten sortieren!

Ausstiegsraten unter die Lupe

  1. Wichtig sind auch die Seitenaufrufe – URL’s mit wenigen Seitenaufrufen werden eher uninteressant sein – Legen Sie ein Augenmerk auf die Seiten die eine Seitenaufrufzahl von mehr als 100 haben. Dabei kommt es aber immer darauf an, wie viele Seitenaufrufe Sie durchschnittlich auf den URLs haben. Konzentrieren Sie sich auf die höheren Seitenaufrufe.
  1. Nach der Sortierung und den gefunden Seiten, die hohe Absprungraten verursachen, sollten Sie schauen woran es liegen könnte. Bieten Sie den Usern bessere Inhalte oder bringen Sie das Layout Ihrer Webseite auf eine bessere Usability.

Wie können Sie Ihre Absprungraten senken?

  1. Überarbeiten Sie Ihre Inhalte

Gute und usergeeignete Inhalte sind heute das A & O einer Webseite. Hier sollten Sie genau schauen, ob Ihr User bei dem Thema, welches er sucht auch genau die benötigten Antworten oder sein Produkt findet. Schauen Sie sich ruhig mal Ihre Mitbewerber an und analysieren  Sie deren Inhalte. Findet Ihr User nicht das was er sucht – steigt er aus der Seite aus und sucht weiter.

  1. Entfernen Sie übermäßige Werbung

Die Schaltung von Werbung bringt zwar Geld, kann aber auch Ihren User verärgern. Vor allem wenn die Werbung sehr aufdringlich ist, in sämtlichen Farben blinkt, Popups sich nicht weg klicken lassen oder eine Musik abgespielt wird. Werbung sollte demnach immer dezent eingebaut werden, damit Ihr User nicht unnötig gestört wird.

  1. Reduzieren Sie Ihre Ladezeit

Über eine schnelle Webseite freut sich jeder User, vor allem wenn sie auch noch eine super Benutzerfreundlichkeit aufweist. Wie hoch sollte die Ladezeit einer Webseite sein? Die Ladezeit einer normalen Webseite sollte unter einer Sekunde liegen. Bei Webshops sollte die Ladezeit bei max. 1 – 2 Sekunden liegen.

  1. Bieten Sie auf Ihren Seiten interne Verlinkungen an

Ihre User können nur dann weitere Seiten Ihrer Webseite schauen, wenn Sie auch interne Links anbieten (d.h. Links zu weiteren Unterseiten). Achten Sie dabei auf eine ansprechende Gestaltung und Formulierung der Verlinkungen. Bieten Sie dem User direkte Informationen zu der Verlinkung und nicht verschachtelte Sätze.

  1. Verbessern Sie Ihre Navigation

Richten Sie Ihre Navigation für den User besser aus, damit er sich schnell auf Ihrer Webseite zurecht findet. Ändern Sie die Beschriftung Ihrer Navigationspunkte – richten Sie diese vielleicht auch nach Ihren wichtigen Suchbegriffen aus. Oder verbessern Sie die Struktur Ihrer Navigation.

Lesen Sie mehr zum Thema Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung.

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Kundenstimmen

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– Dr. Chung Suk Yun, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie YUNDÉ per Mail, Okt. 2016

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